Folk im Viertel -
das Osnabruecker Altstadtfest!


Folk im Viertel - Samstag: 22. August 2015

Folk im Viertel - das Osnabrücker Altstadtfest! Internationale Folkmusik von Traditionell bis Fusion.
Folk hat ihren Ausgangspunkt in der traditionellen Volksmusik der jeweiligen Länder. Ist aber auch längst Bestandteil von Pop, Rock, Punk, etc. Die Grenzen sind fließend und wichtig ist was uns und euch gefällt. Folkmusik ist populär wie nie und sie macht richtig Spaß! Es gibt sie wieder, die bärtigen jungen Männer mit der Gitarre, die Bands, denen alles Schubladendenken egal ist und die sich überall bedienen und die Musiker, die die alten Songs wiederentdecken und ihnen neues Leben einhauchen. Beim Osnabrücker Altstadtfest wird das Heger Tor Viertel mit seiner besonderen Atmosphäre für einen Abend zur Bühne für die Musik der Welt.
Ab 19.30 Uhr finden sich die MusikerInnen in den Gassen und auf den Plätzen des Viertels ein und entführen das Publikum in die Welten ihrer musikalischen Leidenschaft:
 

Lagerhalle: Bardic

Lagerhalle: Bardic
„Eine Reise durch Raum und Zeit“ … so bezeichnen Kritiker die Konzerte des Duos BARDIC. Seit der Gründung des Duos im Frühjahr ‘97 und bei bisher über 1000 Auftritten in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Irland und Cornwall überzeugen Sarah-Jane Himmelsbach und Eddie Arndt auf großen Festivals und Kleinkunstbühnen ihr Publikum stets aufs Neue : es bedarf nicht mehr als zwei begabter und spielfreudiger Musiker für ein einzigartig kraftvolles und intensives Musikerlebnis.
Mit Charme und faszinierender Präsenz haben sich BARDIC längst einen guten Namen erspielt. Konzerte als Opening Act und Toursupport für namenhafte Künstler wie beispielsweise Jethro Tull und Bruce Guthro (Runrig) sowie Auftritte für Tourism Irland in der Slowakei, Tschechien und Ungarn und Einsätze im WDR-Radio und WDR-Fernsehen trugen ebenfalls dazu bei.
Eddies rauchiger kraftvoller Gesang sowie das etwas dunkle Timbre in Sarah-Janes Stimme, die den Songs einen einzigartig erdigen Charakter verleihen, sein Gitarrenspiel, das ein volltönendes Fundament liefert, und Sarah-Janes virtuos gespielten Geigenmelodien, die zum einen ihre irische Abstammung erahnen lassen - zum anderen ihre klassische Ausbildung zum Vorschein bringen, gehen eine Verbindung ein, die ihresgleichen sucht.
Sarah-Jane und Eddie präsentieren die Melodien und Lieder Irlands sowie Schottlands abseits aller Klischees und lassen jahrhundertealter Traditionals teils im völlig neuen Gewand erklingen. In ihren Eigenkompositionen verarbeiten BARDIC zudem Elemente des Rock, Pop und der Klassik und zeigen sich inspiriert von verschiedenen Bereichen der Weltmusik. Neuinterpretierte Songs von Künstlern unterschiedlicher Musik-Genres runden ihre musikalische Vielfalt ab. (Foto: Jennifer Weng) www.bardic.de
Rolandsmauer 26, Beginn: 19.30 Uhr

Heger Tor: Dixie Dudes

Heger Tor: Dixie Dudes
Das Repertoire der Dixie Dudes ist tief in der Tradition der amerikanischen Musik verwurzelt: Ragtime, Country, Jive, Calypso, Cajun, Folk und swingender Blues. Die alten Hits aus den 50er Jahren in den USA, in einer einfachen, aber effektiven Instrumentierung. Bandleader Marius Bos am Akordeon ist vielen OsnabrückerInnen von Swamp oder einer seiner zahlreichen anderen Projekte bekannt.
Die Musiker blicken auf jahrenlange internationale Erfahrung zurück und es heißt, einer hat einst sogar im Kasino von Monaco einen Aufrtitt für Fürstin Gracia und ihre Familie gespielt.
Heger Tor, Beginn: 19.30 Uhr

Grosse Gildewart: Cathrin Pfeifer

Große Gildewart: Cathrin Pfeifer
„Tough & Tender“ eine Verzauberin auf dem Accordeon, mit Stimme und Liveelektronik. Vielfältige Eigenkompositionen zwischen tangoesken Walzerklängen und afrikanischem Voodoo-Blues, flamencoesken Shaktirhythmen und meditativer Minimalmusic, imaginärer soundtracks, erfundener Folklore über tanzbaren Grooves...
Mit ihrem modernen Akkordeonspiel, das weder komplexe Rhythmen noch jazzige Arrangements und Improvisationen ausläßt, überraschendem Livesampling und charmanter Präsentation nimmt uns die Berliner Akkordeonistin in ihrem erfolgreichen Solo-Programm mit in ihre Welt des wieder so beliebt gewordenen Instrumentes (wozu sie im Laufe der Jahre einen nicht unwesentlichen Beitrag geliefert hat).
Die Kosmopolitin Cathrin Pfeifer gehört mit ihrem virtuosen Spiel und ihre musikalischen Offenheit seit Jahren zu den etablierten Ethno-, Jazz- und Weltmusik- Akkordeonist(innen) in Europa. Sie wird zu den wichtigsten Festivals in aller Welt eingeladen, spielt Konzerte von Brasilien bis Hong Kong, Mosambik bis Sibirien, teils mit örtlichen Musikern, schreibt Filmmusiken, hat 7 erfolgreiche CDs veröffentlicht. Sie hat einen ganz eigenen sound entwickelt, in den ihr klassisches Akkordeonstudium und die zahlreichen Reisen und Welttourneen auf 4 Kontinenten ebenso einfloß wie die Arbeit in den verschiedensten Genres und mit den unterschiedlichsten Musikern.
Sie verknüpft in ihren Eigenkompositionen scheinbar mühelos die verschiedensten Traditionen ihres Instrumentes zu einer Fusion, in der sie sich stark vom „Blues“ der sonnengetränkten Regionen inspirieren läßt. So vermischt und bricht sie beherzt die französische Akkordeon-Tradition mit afrikanischen und lateinamerikanischen Rhythmen, asiatischen Harmonien, Tango, sowie Jazz und Rock.
Souverän und angenehm unaufdringlich ist ihr Umgang mit moderner Musikelektronik, mit der vor den Augen des Publikums ein Mix entsteht, der sich aus einem einzigen Instrument heraus zu einem raumerfüllenden Klangerlebnis entwickelt… ein energetischer Sog, der sich durch poetische Dichte und Tiefe auszeichnet. Dabei ist nicht mehr exakt zu verorten wo sich der Folk im Klangexperiment auflöst.
Die Titel ihrer Stücke verraten in charmant dargebotener Moderation den kreativen und oft humorvollen Umgang mit den großen Themen des Lebens.(Foto: Goetz Rakow) www.cathrin-pfeifer.de
StadtgalerieCafé / Grüne Gans, Beginn 19.30 Uhr

Krahnstrasse: Compagnia Siciliana Folkloristica Città di Grotte

Krahnstrasse: Compagnia Siciliana Folkloristica Città di Grotte - Traditionelle sizilianische Tanz- und Folkloregruppe
Die Folkloregruppe der sizilianischen Kleinstadt Grotte wurde 1995 von einigen engagierten Einwohnern gegründet. Sie haben sich der Wiederentdeckung traditioneller sizilianischer Folklore verschrieben und beschreiben in ihren Tänzen und Liedern das sizilianische Leben früherer Zeiten. Die bis zu 40 köpfige Gruppe ist im Laufe der Zeit zu einem Botschafter Siziliens geworden und hat auf vielen europäischen Festivals ihr Können unter Beweis gestellt.
Krahnstrasse, Beginn 19.30 Uhr!

Marienstrasse: Ramblin` Rob

Marienstrasse: Ramblin` Rob
Bottleneck slide roots blues ala Robert Johnson, Muddy Waters oder Booker White mischt Ramblin’ Rob mit Ragtime und old time swing Jazz. Bei seinen eigenen Songs lässt er Elemente moderner Folkmusik in den old roots blues einfließen.
Marienstraße: Nähe von Weinkrüger, Beginn 19.30 Uhr

Vordemberge-Gildewart-Platz: The Dad Horse Experience

Vordemberge-Gildewart-Platz: The Dad Horse Experience
Keller-Gospel from the Left of Heaven
Selten klang weißer Gospel so wahrhaftig und bizarr zugleich, nie waren Country, Punk und echte Himmelfahrt so sehr eins wie bei der Dad Horse Experience. Manche Dinge brauchen ihre Zeit: Erst mit 40 Jahren begann Dad Horse Ottn (im wahren Leben Horst-Dieter Hotten) auf einem geschenkten Tenorbanjo Musik zu machen, beseelt davon, seiner spirituellen Suche einen Klang zu geben. Hawkwind, Washington Phillips und Johnny Cash gaben ihm Geleit. Ottn selbst singt und klingt dabei eher wie ein Hank Williams, der nicht schon vor seinem 30. Geburtstag auf dem Rücksitz seines Wagens an einer Überdosis starb. Wobei auch das nicht auszuschließen gewesen wäre...
Seitdem zieht Dad Horse sein Ding durch. Zum Banjo kamen noch Basspedal, Mandoline und Kazoo. Auf diesem Instrumentarium hat er sich inzwischen eine Qualität erarbeitet, die umstandslos Gänsehaut erzeugen kann. In der rudimentären Begleitung seiner Songs, in der Klage seines Gesangs schwingt die spartanische Intensität des weißen Folk aus den Appalachen mit. Seine Lyrik verhandelt inbrünstig die sengende Selbstkritik der gequälten Sünderseele, nicht ohne regelmäßig einen kräftigen Schluck aus der Pulle abgründigen Humors zu nehmen.
Die Musik der Dad Horse Experience wurde als „Dark Roots“ oder „Outsider Gospel“ bezeichnet. Ottn selbst spricht von KELLER-GOSPEL, um auszudrücken, dass es sich hier nicht um den Gospel handelt, der in den ohnehin schon lichtdurchfluteten Kathedralen zu hören ist, sondern um einen Gospel, der in den dunklen und gottverlassenen Kellergewölben der Seele gesungen und wo das Licht am sehnlichsten benötigt wird. Auf der Bühne sind seine Songs eingebettet in surreale und tiefgründig-absurde Geschichten, mithilfe derer es ihm immer wieder gelingt, das Publikum in die Dad Horse Experience miteinzubeziehen.
Seit 2008 hat Dad Horse Ottn drei Alben herausgebracht. Ausgiebige Touren führten ihn durch weite Teile Europas einschließlich Großbritanniens, nach Russland, Australien und in die Vereinigten Staaten. Neben zahllosen Auftritten in Clubs, Theatern und Kleinkunstbühnen spielte er 2012 und 2013 auch auf internationalen Festivals wie dem Muddy Roots Music Festival (Tennessee, USA), dem International Bluegrass Festival (Jekaterinburg, Russland), dem Mona Foma Festival (Tasmanien) & dem Falls Art & Music Festival (Victoria, Australien).
Outsider music at its most extreme, this German band could teach its Americana musical cousins a thing or three about dark and dirty music (Americana-UK) Badness, misbehaviour and evil doings have rarely sounded so appealing (The Bluesbunny)
Selten war traurig so lustig (seite3.ch) www.dad-horse-experience.com / www.facebook.com/dadhorseexperience
Vordemberge-Gildewart-Platz, Beginn 20.00 Uhr

Lagerhalle (Saal): Connemara Stone Company (ab 22.30)

Lagerhalle (Saal): Lagerhalle (Saal): Connemara Stone Company
Die „Connemara Stone Company“ (CSC) ist eine „Celtic Folk Rock“-Band aus Deutschland. Seit ihrer Gründung 1995 hat sich die Gruppe von einem lokalen „Folk Rock Act“ zu einer in der Szene sehr bekannten und geschätzten Band weiterentwickelt.
Die musikalischen Wurzeln liegen in der keltischen Musik, gepaart mit Rock und Traditionals. Vorbilder sind dabei Bands wie die Pogues , Dubliners, Runrig, Clannad oder Wolvestone. Ihr Markenzeichen ist ihr eigener Musikstil, der keltische Musik in einer modernen „Folk Rock“-Interpretation bietet. Als „Beste Scottish Folk Band 2010“ wurde die CSC beim Deutschen Rock & Pop Preis ausgezeichnet, Frontsänger Dino Serci wurde ein Jahr später zum „Besten Folk Rock Sänger“ gekürt.
CSC begeistern ihr Publikum unabhängig vom Alter oder dem Musikgeschmack der Zuhörer.
Getreu ihrem Motto „From Celtic to Rock“ verpassen sie der alt hergebrachten irischen Volksmusik eine Verjüngungskur und die rockt!
Rolandsmauer 26, Beginn: 22.30 Uhr

Logo Osnabrücker Pils

Das Altstadtfest "Folk im Viertel" wird präsentiert von

Lagerhalle e.V.
FOKUS e.V.
OMT GmbH in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Heger Tor Viertel e.V.

Wir danken für die Unterstützung durch
OSNA-Krause Getränke
dem friesischen Brauhaus Jever und
den Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück

!!!EINTRITT FREI!!!